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Lektion 4 von 8 · 8 Min. · +100 XP

Wie erstelle ich ein sicheres Passwort und schütze es mit 2FA?

Ein sicheres Passwort ist lang und einzigartig: vier oder mehr zufällige Wörter oder mindestens 16 Zeichen, nur für ein einziges Konto. Ein Passwort-Manager erstellt und merkt sie sich für dich. Schalte dann die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ein, am besten mit Passkey oder Authenticator-App, damit ein gestohlenes Passwort allein dein Konto nicht öffnet.

▶ Probier es aus

Warum das wichtig ist

Ein wiederverwendetes Passwort fällt durch Credential Stuffing, sobald irgendeine Seite es leakt. Ein Passwort-Manager macht jedes Passwort lang und einzigartig. Ein zweiter Faktor oder ein Passkey stoppt die meisten Kontoübernahmen, selbst wenn das Passwort bekannt ist.

In 8 Minuten kannst du

  • Länge schlägt Komplexität: Lange Passphrasen sind schwer zu knacken und leicht zu merken.
  • Wiederverwendete Passwörter machen aus einem Leak viele Einbrüche. Nutz einen Passwort-Manager.
  • Schalte überall 2FA ein. Passkeys und Sicherheitsschlüssel sind am stärksten.

Das übst du

  1. Wie schnell wird es geknackt?

    Probier die Beispiele aus und bau dann deine eigene Passphrase. Gib hier nie ein echtes Passwort ein.

  2. Ein Leak, viele Türen

    Ein altes Gaming-Forum, das du vor Jahren genutzt hast, wird gehackt. Schau zu, was ein Bot mit deinem geleakten Passwort macht.

  3. Zweite Faktoren im Ranking

    Tippe die Login-Schutzarten von am schwächsten bis am stärksten an.

    1. Nur Passwort, kein zweiter Faktor
    2. Code per SMS
    3. Code aus einer Authenticator-App
    4. Push-Bestätigung mit Number Matching
    5. Passkey oder Hardware-Sicherheitsschlüssel
  4. Passwort-Gewohnheiten

    Letzter Check, bevor Ada dich loslässt.

    1. Wie verwaltest du Passwörter für 80 Konten am besten?

      • Mit einem Passwort-Manager, der für jedes Konto ein langes, eigenes Passwort erstellt (Antwort)
      • Ein sehr starkes Passwort für alles
      • Varianten wie Sommer2025!, Sommer2026!
    2. Was sollte deinen Passwort-Manager selbst schützen?

      • Eine lange Passphrase, die nur du kennst, plus 2FA (Antwort)
      • Dein Geburtstag, damit du ihn nie vergisst
    3. Dein Handy zeigt eine 2FA-Anfrage, die du nicht ausgelöst hast. Was tust du?

      • Ablehnen, Passwort ändern und der IT Bescheid sagen: Jemand kennt dein Passwort (Antwort)
      • Bestätigen, damit die Benachrichtigungen aufhören

Merk dir

Ein eigenes Passwort für jedes Konto, ein Manager, der sie sich merkt, und 2FA überall.

Ein eigenes Passwort pro Seite, ein Manager, der sie sich merkt, und 2FA überall, wo es zählt.

Die wichtigsten Fakten

  • Laut Microsoft kann Mehr-Faktor-Authentifizierung mehr als 99,9 % der Angriffe auf Konten verhindern. · Quelle: Microsoft Security Blog, 2019
  • Die US-Behörde CISA empfiehlt Passwörter, die lang (mindestens 16 Zeichen), zufällig und für jedes Konto einzigartig sind und in einem Passwort-Manager liegen. · Quelle: CISA, Secure Our World: Use Strong Passwords
  • In einer Google-Studie blockierte ein SMS-Code 100 % der automatisierten Bots, 96 % der Massen-Phishing-Angriffe und 76 % der gezielten Angriffe. Sicherheitsschlüssel blockierten alle drei. · Quelle: Google Security Blog, 2019 (mit NYU und UC San Diego)
  • Credential Stuffing funktioniert, weil Menschen Passwörter wiederverwenden: Angreifer probieren geleakte Kombis aus E-Mail und Passwort automatisch auf vielen anderen Seiten aus.

Aktualisiert:

Häufige Fragen

Was macht ein Passwort sicher?

Länge und Einzigartigkeit. Eine Passphrase aus vier oder mehr zufälligen Wörtern oder ein Passwort aus mindestens 16 zufälligen Zeichen, nur für ein Konto, ist viel stärker als ein kurzes Passwort mit Sonderzeichen.

Ist ein Passwort-Manager sicher?

Ein seriöser Passwort-Manager ist viel sicherer, als Passwörter wiederzuverwenden. Er verschlüsselt deinen Tresor, also schütze ihn mit einer langen Passphrase und 2FA.

Welche Zwei-Faktor-Authentifizierung ist am sichersten?

Passkeys und Hardware-Sicherheitsschlüssel sind am stärksten, weil sie nur auf der echten Website funktionieren. Danach kommen Authenticator-Apps und Push-Bestätigungen mit Number Matching. SMS-Codes sind schwächer, aber immer noch viel besser als kein zweiter Faktor.

Was ist MFA-Fatigue?

Bei MFA-Fatigue schickt ein Angreifer, der dein Passwort schon kennt, eine Bestätigungsanfrage nach der anderen, in der Hoffnung, dass du irgendwann genervt auf Zulassen tippst. Lehne ab, ändere dein Passwort und melde es.

Verwandte Begriffe