Sind kostenlose Spiele für Kinder wirklich gratis?
Viele kostenlose Spiele verdienen ihr Geld mit In-App-Käufen wie Edelsteinen, Skins und Wundertüten. Gratis-Angebote können ein Köder sein, um an ein Passwort oder die Karte der Eltern zu kommen, und Wundertüten verstecken ihren Inhalt, damit man weiterzahlt. Kinder sollten nie ein Passwort für Gratis-Sachen eintippen und nur mit den Eltern kaufen.
▶ Probier es ausWarum das wichtig ist
„Gratis-Edelsteine!“ klingt super, aber oft steckt ein Trick dahinter. Du lernst, Gratis-Fallen zu erkennen, dein Passwort zu schützen und warum Wundertüten zum Weiterzahlen verleiten.
In 5 Minuten kannst du
- Gratis-Angebote wollen oft dein Passwort oder Geld.
- Wundertüten sind so gemacht, dass du weiterzahlst.
- Kaufen nur zusammen mit deinen Eltern.
Das übst du
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Gib dein Passwort ein und die Karte deiner Eltern.
Viel Spaß beim Spielen!Shop-Quiz
Was ist hier los?
Eine Wundertüte im Spiel kostet 1 €. Was ist drin?
- Immer etwas Tolles!
- Das weiß man vorher nicht. (Antwort)
Ein Chat-Freund sagt: „Gib mir dein Passwort, dann schenk ich dir Skins.“
- Ich gebe es nicht und sage es meinen Eltern. (Antwort)
- Okay, Skins sind cool!
Du willst etwas im Spiel kaufen. Was machst du?
- Ich frage erst meine Eltern. (Antwort)
- Ich nehme heimlich das Handy von Mama.
Sicher spielen
Mach das Spiel sicher. Stell alles richtig ein und drück „Prüfen“.
- Käufe nur mit Erlaubnis der Eltern
- Karte der Eltern im Spiel speichern
- Gratis-Angebote von Fremden annehmen
- Passwort nur für mich und meine Eltern
Merk dir
Gratis-Sachen brauchen nie dein Passwort. Kauf nur zusammen mit einem Erwachsenen.
Tipp nie dein Passwort ein, um etwas gratis zu bekommen.
Die wichtigsten Fakten
- 2023 verpflichtete die US-Verbraucherschutzbehörde FTC den Hersteller eines sehr beliebten Spiels zu 245 Millionen US-Dollar Rückerstattung. Laut FTC brachten verwirrende Knöpfe Spieler zu ungewollten Käufen und ließen Kinder ohne Zustimmung der Eltern einkaufen. · Quelle: US Federal Trade Commission, Vergleich wegen Dark Patterns, 2023
- 2018 stufte die belgische Glücksspielkommission bezahlte Lootboxen in Videospielen als Glücksspiel ein, das dort ohne Lizenz verboten ist. · Quelle: Belgische Glücksspielkommission, Forschungsbericht zu Lootboxen, 2018
- Die meisten Handys, Tablets und Konsolen haben eine Einstellung, mit der jeder Kauf erst von den Eltern bestätigt werden muss.
- Angebote für „Gratis-Edelsteine“ oder „Gratis-Skins“, die nach einem Login fragen, sind ein häufiger Weg, Spielkonten zu stehlen.
Aktualisiert:
Häufige Fragen
Was sind In-App-Käufe?
In-App-Käufe sind Dinge, die man in einem Spiel mit echtem Geld kauft, etwa Münzen, Edelsteine, Skins, Extra-Level oder Wundertüten. Viele kostenlose Spiele verdienen so ihr Geld.
Was ist eine Lootbox?
Eine Lootbox oder Wundertüte ist eine bezahlte Überraschungskiste im Spiel. Was drin ist, sieht man erst nach dem Öffnen. Weil der Gewinn zufällig ist, kaufen Spieler oft weiter, um das gewünschte Item zu bekommen.
Wie können Eltern In-App-Käufe verhindern?
Schalten Sie in Gerät oder Konsole die Einstellung ein, dass jeder Kauf von Ihnen bestätigt werden muss, speichern Sie keine Karte im Spiel und vereinbaren Sie eine Familienregel fürs Geldausgeben.
Gibt es echte Generatoren für Gratis-Edelsteine und Skins?
Nein. Seiten oder Nachrichten, die Gratis-Edelsteine oder Skins versprechen, wollen meist ein Passwort, eine Kartennummer oder persönliche Daten. Gib nie dein Login ein, um etwas gratis zu bekommen.
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